
Am Abend des 20. Oktober 2024 fand im renommierten Wiener Konzerthaus das Konzert „Hearing Contemporary China – Sinfonische Werke der Komponisten des Zentralkonservatoriums“ statt, veranstaltet vom Central Conservatory of Music (CCOM) und organisiert von der International Cultural Cooperations (ICC).

Unter der Leitung der herausragenden Dirigentin Professorin Chen Lin begeisterte das Sinfonieorchester des Zentralkonservatoriums, das erstmals auf einer Wiener Bühne auftrat, mit meisterhaften Darbietungen und bot über tausend Zuhörern einen faszinierenden musikalischen Abend.

Nach der erfolgreichen Premiere von Kammermusikwerken von acht Komponisten des Zentralkonservatoriums im August 2023 in Wien wurden nun erneut neue Werke der Komponisten des Zentralkonservatoriums in dieser musikalischen Metropole Europas uraufgeführt. Die sechs neu komponierten Orchesterwerke wurden in folgender Reihenfolge präsentiert: „Guan Cang Hai – für Pipa, Guzheng und Orchester“ von Jia Guoping (Pipa: Lan Weiwei, Guzheng: Hu Xuyuan), „Idee 2024“ von Chang Ping, „Fünf Farben der Loquat“ von Ye Xiaogang, das Guzheng-Konzert „Chun Wang“ von Guo Wenjing (Guzheng: Hu Xuyuan), „Zug ins Schneeland“ von Hao Weiya und „Guang Ling San“ von Qin Wenchen.



„Guan Cang Hai“ vermittelt die kraftvolle und majestätische Atmosphäre des gleichnamigen Gedichts von Cao Cao; „Idee 2024“ drückt mit sich ständig verändernden Klängen schwebende und freie Gedanken aus; „Fünf Farben der Loquat“ transportiert durch vielfältige Klangfarben und stetig wechselnde Tonarten die Empfindungen gegenüber der Natur, symbolisiert durch Pflanzen; „Chun Wang“ zeichnet mit filigranen Klängen die tiefe patriotische Stimmung des gleichnamigen Gedichts von Du Fu nach; „Zug ins Schneeland“ verbirgt hinter einem konkreten Titel die Sehnsucht nach der Heimat und die Hoffnung auf die Zukunft; „Guang Ling San“ entfaltet kreativ die thematischen Melodien und die musikalische Logik dieses berühmten Guqin-Stücks, das Tausende von Jahren alt ist, und bringt so seinen dramatischen Kern eindrucksvoll zur Geltung.


Die sechs Komponisten vermittelten mit zeitgenössischer Musik die Bildsprache klassischer chinesischer Lyrik, die emotionalen Eigenheiten der chinesischen Kultur sowie die Reflexionen und Gefühle repräsentativer chinesischer Komponisten gegenüber der Natur. Das Konzert zeigte nicht nur die außerordentliche kreative und interpretatorische Kraft des Zentralkonservatoriums, sondern ließ das Wiener Publikum auch die Ausdruckskraft und Darstellung der einzigartigen und traditionsreichen chinesischen Kultur in der zeitgenössischen Musik hautnah erleben.

Anwesend bei dem Konzert waren zahlreiche lokale politische und kulturelle Persönlichkeiten, darunter der Präsident des Wiener Landtags, Ernst Woller, die Rektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Ulrike Sych, sowie Vizerektorin Meisel, die Verlagsleiterin der UE, Astrid Koblanck, der künstlerische Leiter des Klangforum Wien und Präsident der World Federation of International Music Competitions, Peter Paul, der Direktor des Wiener Festivals „Neue Perspektiven“, Bernd Joham, sowie der Vizepräsident der Österreichischen Journalisten Clubs, John Herzog.Die Gäste des Konzerts teilen ihre wahrsten Gefühle:
01
Rektor der Staatlichen Universität für Musik und Darstellende Künste Wien
von Ulrike Sych
„Es war ein wunderbares Konzert, auf das ich mich schon lange freute. Ich war sehr erstaunt über die Entwicklung der chinesischen Komposition und den Ausdruck der emotionalen Atmosphäre in der Musik. Die Staatliche Universität für Musik und Darstellende Künste Wien und die Zentrale Musikhochschule arbeiten seit langem gut zusammen. Ich freue mich auch sehr auf die künftige Zusammenarbeit bei der Komposition.“
02
Präsident des Internationalen Musikwettbewerbs der Welt
von Peter Paul (Peter Paul)
„Ich habe letztes Jahr im Carnegie Hall das Sinfonieorchester der Zentralen Musikhochschule gehört, und heute freue ich mich, den Charme des Orchesters in der Wiener Halle zu erleben! Die Vielfalt und die hohe Qualität der chinesischen zeitgenössischen Musik sind erstaunlich! Ich freue mich, dieses Konzert in Wien, der Musikhauptstadt der Welt, zu genießen.“
03
Präsident der UE Verlage
von Astrid Koblanck
„Ich bin sehr begeistert von der Vielfalt der musikalischen Darstellungen und der Integration chinesischer Instrumente. Die Musik führt uns auf eine wunderbare Klangreise, die alle Emotionen und Bilder weckt, die bewegend sind.“
04
Vizepräsident des österreichischen Journalistenverbunds
von John Herzog
„Das Erlebnis war einfach einzigartig, in eine völlig neue Welt geführt, als ob es weggenommen und berührt worden wäre. Mit diesen verwickelten Klangständen waren es für uns Europäer ein wenig fremde Klänge. Aber ich saß dort, und unzählige Bilder tauchten in meinem Kopf auf. Jedes Stück brachte mich in eine ganz andere Welt und tauchte mich in sie ein. Ich genoss das Erlebnis sehr.“
05
Wiener Musikfestival “Neue Perspektive”
Direktor des Kulturfestivals SICHTweisen
von Bernd Jaumann
„Ich freue mich, heute Zugang zu dieser neuen modernen Musik zu haben, und die Kombination von traditionellen Instrumenten mit Sinfonieorchestern ist für mich ein wirklich außergewöhnliches und einzigartiges Erlebnis.“

Yu Feng, Präsident der Zentralen Musikakademie und Erster Präsident des Wiener Landes-/Stadtrats,
Ernst Waller, Ehrenvorsitzender der Internationalen Kooperationsorganisation für Kulturaustausch (Europa)

Vorstandsmitglied von Universal Edition Stefan Ragg
Präsident der österreichischen Mittagskultur,
Leonhard Leeb, Urheberrechtsberater bei der Internationalen Kooperationsorganisation für Kulturaustausch (Europa)

Bernd Jaumann, Leiter des Wiener Festivals „Neue Perspektive“
Direktor der Zentralen Musikakademie
Nach dem Konzert erklärte der Präsident des Zentralkonservatoriums, Yu Feng, in einem Interview mit lokalen Wiener Medien: „Die Musikstadt Wien verfügt über eine tiefe Musiktradition, und viele große Meister der westlichen Musikgeschichte haben hier ihre Schaffensperioden verbracht. Durch Aufführungen in Wien, die Veröffentlichung von Partituren und die Ausrichtung internationaler Kompositionswettbewerbe schaffen wir internationale Austauschplattformen und fördern Werke, die die zeitgenössische Zivilisation repräsentieren, um sie auf die internationale Bühne zu bringen. Dies ist ein entscheidender Weg, um ein musikalisches Diskurssystem aufzubauen und die Entwicklung der Musik in Richtung Welt und Zukunft voranzutreiben.“

Das Thema dieses Konzerts lautete „Hearing Contemporary China“. „Hearing“ bedeutet hierbei nicht nur „hören“, sondern auch „verstehen“ und „kennenlernen“. Durch die sprachübergreifende Musik wird der Geist und das Wesen des modernen China vermittelt, „chinesische Geschichten“ werden anschaulich erzählt, und die Musik dient erneut als Brücke des Austauschs zwischen China und der Welt. So kann die Welt den Charme des modernen China erleben, und der internationale Einfluss der chinesischen Kultur wird weiter gestärkt.

Bildquelle: © Tong Wey Wey/ICC
Einige Quellen: Wirtschaftszeitung, Zentrale Musikhochschule







