Am 19. November 2024 fand das Mittagskonzert „Klänge der Welt“ erfolgreich im MuTh, dem Konzertsaal der Wiener Sängerknaben, statt. In gemeinsamer Zusammenarbeit der International Culture Cooperations (ICC) und der Österreichischen Gesellschaft für Mittagskultur eröffnete das Konzert das zehnjährige Jubiläum der ICC unter dem Motto „Klänge der Welt“ und bot dem Publikum ein audiovisuelles Fest voller Inspiration und künstlerischer Anziehungskraft.
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Wiener Sängerknaben Konzertsaal Muth


Mittagskonzert „Klänge der Welt“ Programm
Die an diesem Konzert beteiligten Musiker kamen aus zahlreichen Ländern, darunter China, Österreich, Slowenien, Litauen, Kroatien, Bulgarien, Polen und Russland. Die Aufführung vereinte traditionelle und zeitgenössische Instrumente aus Ost und West. Gemeinsam erarbeiteten und präsentierten die Musiker ein beeindruckendes Programm mit vielfältigen Musikstilen, das den künstlerischen Reiz des globalen kulturellen Austauschs und der Zusammenarbeit eindrucksvoll zur Geltung brachte und das Konzertthema „Klänge der Welt“ perfekt interpretierte.




Unter ihnen verliehen drei junge Musiker des Zentralkonservatoriums für Musik in China – Liu Xincong (Komposition), Feng Tianshi (Bambusflöte) und Yuan Duanduan (Pipa) – dem Konzert durch ihre Darbietungen eine besonders prägnante östliche Note.
Die junge Komponistin Liu Xincong bearbeitete speziell für das Konzert zwei Werke des österreichischen Komponisten Dr. Leonhard Leeb: „For a Blue Lady“ und „City of Darkness“. Liu Xincong berichtete, die Bearbeitung dieser Stücke sei eine besonders bereichernde kreative Erfahrung gewesen. Die unterschiedlichen Stile der beiden Kompositionen hätten vielfältige Assoziationen geweckt und reiche Inspiration geliefert.
In „For a Blue Lady“ integrierte sie Elemente und den Geist der Kunqu-Oper, wodurch das Stück eine zurückhaltende und subtile Ausstrahlung erhielt und die tiefgründige Schönheit der östlichen Kultur zum Ausdruck brachte. In City of Darkness hingegen verstärkte sie die Klanglichkeit des Klaviers und ließ die übrigen Instrumente zu fließenden Lichteffekten und Echos im Raum werden, ergänzt durch den Einsatz von Leerraum, was eine intensive östliche Zen-Atmosphäre erzeugte.
Der Kinderchor „Shenzhen Flying Over the Rainbow“ wurde 2018 gegründet und bringt Kinder verschiedener ethnischer Gruppen aus Shenzhen sowie der Guangdong-Hongkong-Macao Greater Bay Area zusammen. Der Chor hat sich zum Ziel gesetzt, ein Kinderchorensemble von höchstem professionellen Niveau und zugleich mit nationalen Besonderheiten zu schaffen. In den letzten Jahren trat er mehrfach gemeinsam mit renommierten Ensembles aus dem In- und Ausland auf und erhielt Auszeichnungen wie das Prädikat „Spezialisiertes Ensemble der Provinz Guangdong“ sowie den „Goldstern der ästhetischen Erziehung“. Die künstlerischen Spuren des Chors reichen über bedeutende Bühnen wie das National Centre for the Performing Arts und die Shenzhen Concert Hall.


Chinesisch-österreichische Kooperationsstücke
Feng Tianshi, Doktor für Bambusflöte am Zentralkonservatorium, interpretierte mit seiner Bambusflöte die melodische Tiefe und Weite östlicher Musik und erntete begeisterten Applaus. Die junge Pipaspielerin Yuan Duanduan präsentierte mit ihrem einfühlsamen und bewegenden Spiel den unverwechselbaren Charme der chinesischen Pipa.

Solostück für Pipa: „Die Umzingelung“

Solostück für Bambusflöte: „Vögel im Schatten der Bäume“

Gemeinsames Stück für Pipa und Bambusflöte: „Frühlingsfluss, Blumenmondnacht“
Das Mittagskonzert „Klänge der Welt“ vereinte durch die brillante Zusammenarbeit von Musikerinnen und Musikern aus verschiedenen Ländern gekonnt östliche und westliche Musikelemente und bot dem Publikum ein künstlerisches Fest der Multikulturalität. Die grenzüberschreitenden Melodien ließen die Zuhörer in die Musik eintauchen und bescherten Musikliebhabern wie Kulturbegeisterten ein unvergessliches Kunsterlebnis.









