
Hauptsitz des österreichischen Universal Music Publishing (UE)
Am 19. Oktober 2024 fand im Gebäude der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, am Hauptsitz des UE-Musikverlags, ein Treffen zwischen dem Central Conservatory of Music (CCOM), der Universal Edition (UE) und der International Culture Cooperations (ICC) statt. Die leitenden Vertreter der drei kooperierenden Organisationen tauschten sich unter dem Motto „Gestern, Heute, Morgen“ über die Publikation von Partituren der Komponisten des CCOM sowie über die Zusammenarbeit bei internationalen Kompositionswettbewerben aus. Der Präsident des CCOM, Yu Feng, und die Verlagsleiterin der UE, Astrid Koblanck, hielten herzliche Ansprachen.


Rede von EU-Präsidentin Astrid Koblanck
Auf dem Treffen stellte die Verlagsleiterin der Universal Edition (UE), Astrid Koblanck, die zweite Gruppe von 15 Komponisten des Central Conservatory of Music vor, die unter Vertrag genommen wurden: Chen Yonggang, Chen Danbu, Xiang Min, Hu Yinyue, Xu Zhitong, Zou Hang, Shi Fuhong, Zhou Juan, Zhou Qiang, Ji Yu, Zhu He, Zhao Ye, Zeng Wei, Yu Mengshi und Qian Qi. Als Musikverlag mit über hundertjähriger Geschichte hat die UE Werke zahlreicher bedeutender Komponisten der westlichen Musikgeschichte veröffentlicht, darunter auch die des herausragenden österreichischen Komponisten Gustav Mahler.

Rede des Präsidenten der Zentralen Musikakademie
In seiner Rede betonte der Präsident des Central Conservatory of Music, Yu Feng, die Bedeutung globaler Musikaufführungen und freundschaftlicher Zusammenarbeit. Er erklärte, dass das CCOM im vergangenen Jahr aktiv die internationale Verbreitung von Musik vorangetrieben habe, indem es mit Musikinstitutionen und Künstlern weltweit kooperierte und so den Austausch sowie das gegenseitige Verständnis zwischen den Kulturen förderte. Darüber hinaus hob er die Bemühungen der Hochschule hervor, die Zusammenarbeit auszubauen und internationale Kulturplattformen zu etablieren, um durch vielfältige Musikaktivitäten und Projektentwicklungen die globalen kulturellen Verbindungen und das gegenseitige Verständnis weiter zu vertiefen.

Sarah Laila Standke, Direktorin des Marketings von UE
Sarah Laila Standke, Marketingdirektorin der Universal Edition, stellte in ihrer Ansprache die glanzvolle Entwicklungsgeschichte der Universal Edition vor und erläuterte ausführlich das Scodo-Projekt für die globale digitale Zukunft. Sie betonte, dass das Projekt durch die Etablierung neuer Kooperationsmodelle mit Komponisten, die Optimierung professioneller Publikationsstrukturen und effiziente Arbeitsabläufe darauf abzielt, die weltweite Verbreitung von Musikwerken sowie digitale Innovationen voranzutreiben. Ziel ist es, Komponisten und der Musikwelt neue Möglichkeiten zu eröffnen und die Branche dabei zu unterstützen, sich an künftige digitale Entwicklungstrends anzupassen.

Rede von Frau Yao Yao, ständiger Vizepräsident und künstlerischer Direktor des ICC
Frau Yao Yao, ausführende Vizepräsidentin und künstlerische Leiterin der International Cultural Cooperations (ICC), sowie Zhang Yufan, Projektverantwortliche der ICC für die Universal Edition (UE), gaben einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der Zusammenarbeit. Als exklusive Kooperationspartnerin von UE in China spielt die ICC eine wichtige Brückenrolle zwischen UE und dem Central Conservatory of Music (CCOM). Durch die Bereitstellung effizienter Urheberrechtsabrechnungen, die Unterstützung bei Partiturvermietung und -beschaffung sowie umfassenden Service in der Partiturerstellung fördert die ICC die vertiefte Kooperation zwischen UE und CCOM und schafft so günstige Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten für Komponisten.



Homepage der chinesischen Komponisten auf der offiziellen Website der UE


Interview mit chinesischen Komponisten
Durch die dreiseitige Zusammenarbeit wurden auf der UE-Website mehrsprachige Präsentationsseiten für die Komponisten des Central Conservatory of Music (CCOM) eingerichtet. Mithilfe globaler Newsletter und Social-Media-Promotion konnte die internationale Bekanntheit der Komponisten erfolgreich gesteigert werden, was viel Aufmerksamkeit und zahlreiche Kooperationsanfragen nach sich zog. Besonders hervorzuheben ist, dass die Werke dreier Komponisten die Aufmerksamkeit des BBC Symphony Orchestra auf sich zogen, während ein Werk eines weiteren Komponisten auch das Interesse des Nashville Symphony Orchestra weckte. Darüber hinaus wurden die Werke von zwei Komponisten erfolgreich am Niedersächsischen Staatstheater in Deutschland aufgeführt und erhielten große Anerkennung von Veranstaltern und lokalen Medien. Durch diese Bemühungen trägt die Zusammenarbeit zwischen UE und CCOM wesentlich dazu bei, die Verbreitung und Wertschätzung chinesischer Musikwerke auf der internationalen Bühne kontinuierlich voranzutreiben.

CCOM-Vizepräsident Prof. Qin Wenyuan präsentiert internationalen Kompositionswettbewerb

Prof. Havia, Direktorin der CCOM-Kompositionsabteilung, präsentiert den internationalen Kompositionswettbewerb
Auf der Pressekonferenz zum internationalen Kompositionswettbewerb erläuterten Professor Qin Wenchen, Vizepräsident des Central Conservatory of Music, und Professor Hao Weiya, Leiter der Kompositionsabteilung, die Bedeutung des Wettbewerbs sowie das vorläufige Konzept. Dieser weltweit ausgerichtete Wettbewerb wird im Zweijahresrhythmus abwechselnd in Peking und Wien stattfinden. Dabei wechseln sich Kammermusik- und Sinfonik-Wettbewerbe ab, und für Kammermusikwerke können auch chinesische Volksinstrumente gewählt werden. Der erste Kammermusikwettbewerb ist voraussichtlich für Oktober 2025 in Wien geplant. Der Vizepräsident der Österreichischen Journalistenunion, John Herzog, moderierte die Präsentation und Pressekonferenz, während mehrere österreichische Medienvertreter vor Ort waren, um diesen historischen Moment zu dokumentieren.


Dieses Treffen markiert den Beginn einer neuen Phase der Zusammenarbeit zwischen dem Central Conservatory of Music (CCOM), der Universal Edition (UE) und der International Culture Cooperations (ICC).
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung globaler Musikaufführungen und kultureller Austausche legten die Beteiligten in intensiven Gesprächen und Diskussionen ein solides Fundament für künftige internationale Kompositionswettbewerbe sowie die Veröffentlichung von Komponistenpartituren.
Dieses Treffen trug nicht nur zur Verbreitung chinesischer Musikwerke auf der internationalen Bühne bei, sondern eröffnete auch neue Kooperations- und Entwicklungsmöglichkeiten für Komponisten. Mit dem bevorstehenden ersten internationalen Kompositionswettbewerb blickt der kulturelle Austausch zwischen China und Österreich einer vielversprechenden Zukunft entgegen.
Bildquelle: © Tong Wey Wey/ICC
Quelle: Zentrale Musikhochschule







