Am 22. Mai 2026 fand auf dem Campus Hangzhouwan der Hochschule für Vorschulpädagogik Ningbo die Unterzeichnungs- und Einweihungszeremonie des Internationalen Zentrums für künstlerischen Austausch statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Hochschule für Vorschulpädagogik Ningbo, der Hailun Kunstbildungs-Investment GmbH sowie International Culture Cooperations (ICC) – der Vereinigung für internationalen kulturellen Austausch und Zusammenarbeit in Europa – organisiert. Gemeinsames Ziel der drei Partner ist es, die kulturelle Verständigung zwischen China und Europa zu vertiefen und eine langfristige Plattform für den regelmäßigen Austausch im Bereich der kulturellen Bildung zu schaffen. Zahlreiche Vertreter und Gäste waren vor Ort, darunter Li Ning, Rektor der Hochschule für Vorschulpädagogik Ningbo, Xia Kangben, stellvertretender Direktor der Verwaltungskommission des neuen Bezirks Qianwan in Ningbo, Yao Yao, stellvertretende Vorsitzende und künstlerische Leiterin von ICC, Professorin Angelika Hauser-Dellefant, Fachberaterin der Österreichischen Gesellschaft für Musik und Medizin, sowie Gu Qing, Geschäftsführerin der Hailun Kunstbildungs GmbH, und weitere Vertreter.

In seiner Ansprache betonte Rektor Li Ning, dass die Hochschule auf mehr als sechzig Jahre Erfahrung in der Lehrerausbildung zurückblicken kann und sowohl bei der Internationalisierung als auch in der musisch-kulturellen Bildung bedeutende Erfolge erzielt hat. Die Hochschule arbeite kontinuierlich daran, die Verbindung von kultureller und geisteswissenschaftlicher Bildung zu stärken, ihr Ausbildungssystem weiterzuentwickeln und die Qualität der Lehre zu erhöhen. Die gemeinsame Gründung des Internationalen Zentrums für künstlerischen Austausch sei ein wichtiger Schritt, um die internationale Ausrichtung der Hochschule weiter auszubauen und die Strategie „Chinesisch + berufliche Fachkompetenz“ im Rahmen der internationalen Berufsbildung umzusetzen. Künftig sollen hochwertige europäische Bildungsressourcen, Unternehmensnetzwerke und die eigenen Kompetenzen der Hochschule gebündelt werden. Auf dieser Grundlage soll eine langfristige Plattform für internationalen Austausch entstehen, die interdisziplinär ausgebildete Fachkräfte mit internationaler Perspektive hervorbringt und die Weiterentwicklung der Hochschule unterstützt.

Stellvertretender Direktor Xia Kangben erklärte im Namen der Verwaltungskommission des neuen Bezirks Qianwan, dass der Bezirk seine günstige Position im Rahmen der internationalen Öffnung nutze, um Wissenschaft, Bildung, Kultur und Wirtschaft stärker miteinander zu verknüpfen und das Bildungsangebot kontinuierlich auszubauen. Die Hochschule für Vorschulpädagogik Ningbo sei fest in der Region verankert, verfüge über ein klares Profil im Bereich der kulturellen Bildung und könne auf überzeugende Ausbildungsergebnisse verweisen. Mit dem Internationalen Zentrum für künstlerischen Austausch werden Ressourcen aus dem Ausland, der Wirtschaft und dem Hochschulbereich zusammengeführt. Dies werde nicht nur zur weiteren Verbesserung der Hochschulausbildung beitragen, sondern auch der lokalen Kultur und Kunst neue Impulse geben und die nachhaltige Entwicklung der Kultur- und Tourismuswirtschaft fördern.


Im Rahmen der Zeremonie unterzeichneten Vertreter der drei Partner offiziell die Kooperationsvereinbarung über den gemeinsamen Betrieb des Zentrums. Damit wurde das Internationale Zentrum für künstlerischen Austausch offiziell ins Leben gerufen. Anschließend nahmen Zheng Jie, stellvertretender Rektor der Hochschule für Vorschulpädagogik Ningbo, und Zhu Yanxin, Leiter des Amts für Bildung, Kultur, Sport und Tourismus des neuen Bezirks Qianwan, gemeinsam die Einweihung des Zentrums vor. Die Zeremonie setzte damit ein sichtbares Zeichen für die weitere Vertiefung des chinesisch-europäischen Austauschs im Bereich der kulturellen Bildung.
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war der fachliche Austausch mit anschließenden musikalischen Darbietungen. Die eingeladene Professorin Angelika Hauser-Dellefant, Fachberaterin der Österreichischen Gesellschaft für Musik und Medizin sowie ehemalige Dekanin der Fakultät für Musik- und Rhythmuspädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, hielt einen Fachvortrag mit dem Titel „Innovative praktische Konzepte der österreichischen Rhythmuspädagogik“. Dabei stellte sie Studierenden und Lehrenden der Hochschule sowie Musikpädagoginnen und Musikpädagogen aus der Praxis aktuelle europäische Ansätze und praxisnahe Methoden vor.
Beim anschließenden chinesisch-österreichischen Konzert traten Lehrende und Studierende der Hochschule für Vorschulpädagogik Ningbo gemeinsam mit dem Wiener Chor „Golden Twilight“ auf. Die Musik wurde dabei zu einer verbindenden Sprache zwischen den Kulturen. Das gemeinsame Konzert machte die Verbindung chinesischer und europäischer Musikkultur erlebbar und zeigte eindrucksvoll die Vielfalt und die konkreten Ergebnisse des chinesisch-europäischen Kulturaustauschs.

Professorin Angelika Hauser-Dellefant ist eine renommierte österreichische Expertin auf dem Gebiet der Musik- und Rhythmuspädagogik sowie Fachberaterin der Österreichischen Gesellschaft für Musik und Medizin. Von 2002 bis 2024 war sie Dekanin der Fakultät für Musik- und Rhythmuspädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit vielen Jahren engagiert sie sich für die Weiterentwicklung ihres Fachgebiets sowie den internationalen Austausch im Bereich der kulturellen Bildung.
Die Gründung des Internationalen Zentrums für künstlerischen Austausch ist ein konkreter Schritt und zugleich ein innovatives Modell für die Zusammenarbeit im Bildungsbereich. Für International Culture Cooperations (ICC) bedeutet das Zentrum eine Erweiterung seiner Kooperationen im Bildungssektor und eine weitere Vertiefung des Modells der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen. Künftig wird ICC seine internationalen Netzwerke und Erfahrungen einbringen und das Zentrum als operative Basis nutzen, um den Austausch von Bildungsressourcen und Fachkräften sowie die kulturelle Verständigung zwischen China und Europa weiter zu fördern. Ziel ist es, interdisziplinär ausgebildete Fachkräfte mit internationaler Perspektive zu fördern, den langfristigen chinesisch-europäischen Kulturaustausch zu stärken und einen nachhaltigen Beitrag zur gegenseitigen Verständigung durch Kunst und Bildung zu leisten.








