
Wien, Österreich – Am Abend des 21. und 22. Oktober 2025 (Ortszeit) bot die chinesische Xi-Oper, auch „Perle des Taihu-Sees“ genannt, mit ihrem klassischen Meisterwerk „Die Perlenpagode“ zwei aufeinanderfolgende, ausverkaufte Vorstellungen im Muth Theater in Wien, der Welthauptstadt der Musik, und präsentierte damit ein gelungenes grenzüberschreitendes Kunstfest. Diese Europatournee des Wuxi Xi-Oper Theaters, die zum nationalen immateriellen Kulturerbe Chinas zählt, zeigte nicht nur den einzigartigen Charme der traditionellen chinesischen Oper, sondern wurde auch zu einer lebendigen Praxis des kulturellen Austauschs zwischen China und Österreich.

„Die Perlenpagode“, ein unverzichtbarer Klassiker der Xi-Oper, wurde über Generationen von Künstlern verfeinert. Zentrale Szenen wie „Die Übergabe der Pagode“, „Der Sturz im Schnee“ und „Die Klage um die Pagode“ sind zugleich tiefgründig und humorvoll und bei den Zuschauerinnen und Zuschauern sehr beliebt. Die Künstler des Wuxi Xi-Oper Theaters porträtierten die Gefühle der Charaktere – Freude, Zorn, Trauer, Glück – mit authentischem Gesang und feinfühliger, ausdrucksstarker Darbietung meisterhaft. Die beiden Vorstellungen zogen lokale Opernliebhaber, österreichische Kulturschaffende und Zuschauer aus allen Gesellschaftsschichten an. Unter den prominenten Gästen aus Österreich befanden sich Ernst Woller, Erster Präsident des Wiener Landtags a.D. und Ehrenpräsident der International Culture Cooperations (ICC); John Herzog, Vizepräsident des Österreichischen Journalistenverbands sowie Berater für Nachrichten und Medien der ICC; sowie Bernd Jaumann, Direktor des Musikfestivals „Wien neue Perspektiven“. Gemeinsam mit dem Publikum erlebten sie den einzigartigen Charme dieser Oper aus der Jiangnan-Region.



Auf der Bühne präsentierten die Darsteller mit ausdrucksstarkem Gesang und lebendiger Schauspielkunst brillant die klassischen Passagen aus „Die Perlenpagode“. In der Szene „Die Übergabe der Pagode“ vermittelten präzise Gesten und intensiver Blickkontakt die zurückhaltenden, aber tief empfundenen Emotionen zwischen den Charakteren. In den Passagen, in denen Fang Qing auf Widerstand stößt, sorgten die Scherze und lebendigen Gesichtsausdrücke der Clown-Figur immer wieder für Heiterkeit im Publikum. Durch fließende Körperbewegungen und sorgfältige Schrittarbeit demonstrierten die Darsteller die Schönheit traditioneller Stilisierung und überbrückten gleichzeitig durch humorvolle Details die Distanz zum Publikum. Die Menschlichkeit und die wahrhaftigen Gefühle, die in der klassischen Legende von Fang Qing und Chen Cui’e enthalten sind, überwand die Künstler auf meisterhafte Weise kulturelle Barrieren und berührten die Herzen unmittelbar.



Yolanda Silbermeier, eine Zuschauerin, die Chinesisch lernt, konnte ihre Begeisterung kaum zurückhalten: „Die humorvollen Stellen in der Oper habe ich voll und ganz verstanden, und die berührenden Emotionen gingen direkt zu Herzen. Es war einfach wunderbar!“ Zuschauer, die bereits mehrere Vorstellungen der Spielzeit besucht hatten, bemerkten, dass der leicht komödiantische Stil der „Perlenpagode“ im Vergleich zu früheren Stücken der Saison erfrischend wirkte. „Gesang und Bewegungen der Darsteller unterscheiden sich deutlich von österreichischen Theaterstücken. Besonders beeindruckend waren die Ausstattung, der Kopfschmuck und die Kostüme der Darsteller.“ Das österreichische Publikum zeigte insgesamt großes Interesse an der Xi-Oper.



Nach der Vorstellung posierten alle Darsteller gemeinsam mit dem restlos begeisterten Publikum für ein Gruppenfoto. Die Atmosphäre war von Enthusiasmus geprägt, und Applaus sowie fröhliches Gelächter hielten lange an. Als siebte Produktion der „Chinesischen Opernsaison 2025 – Legendäre Chinesische Oper“ vermittelte „Die Perlenpagode“ dem europäischen Publikum auf lockere und zugleich eindrucksvolle Weise das zeitgenössische Erbe des chinesischen immateriellen Kulturerbes und vertiefte dadurch den deutsch-chinesischen Kulturdialog sowohl in Breite als auch in Tiefe.



Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Chinese Opera Research Society (CORS) und der International Culture Cooperations organisiert und vom Kunstentwicklungszentrum des Ministeriums für Kultur und Tourismus der Volksrepublik China durchgeführt.

图片来源:中国歌剧研究会 韩志巍
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